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Kostenloser Selbsttest für Erwachsene

Bin ich neurodivergent? Autismus-Test, ADHS-Test und HSP-Test in einem

Mit diesem kurzen Test erhalten Erwachsene eine erste Einschätzung zu verschiedenen Aspekten ihrer Neurodiversität, insbesondere Hochsensibilität, ADHS und Autismus.

Der Test ist ein erster Schritt, um den eigenen Neurotyp besser zu verstehen und sowohl Entwicklungspotenziale als auch Herausforderungen zu erkennen.

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Warum dieser Test?

Viele Erwachsene spüren seit Jahren, dass etwas nicht zu den üblichen Erwartungen passt: Hohe Sensibilität im Alltag, das Gefühl, anders zu fokussieren als andere, intensive Emotionen, wiederkehrende Erschöpfung.

Dieser Test gibt Ihnen eine Orientierungssprache. Er übersetzt Ihre Erlebnisse in nachvollziehbare Dimensionen und zeigt, wo typische Muster von ADHS, Autismus und Hochsensibilität sich überschneiden – und wo sie sich unterscheiden. Das Ergebnis ersetzt keine Diagnose, hilft aber, Ihr Erleben zu sortieren und einen Eindruck über die Grundlagen der eigenen Neurodivergenz zu bekommen.

Autismus Selbsttest für Erwachsene

Autismus wurde lange als eine seltene Störung betrachtet, die nur wenige Menschen betrifft. Von einem bösen Geist war die Rede, der Eltern ihrer Kinder beraube. Heute sehen viele führende Forschende Autismus nicht mehr als Störung — sondern als eine natürliche neurologische Veranlagung, die zu einer einzigartigen Art des Denkens, Fühlens und Wahrnehmens führt.

Jede hundertste Person wird nach aktuellem Forschungsstand als autistisch erkannt. Der Begriff Autismus ist dabei einem starken Wandel unterworfen. Es überrascht daher nicht, dass viele Menschen nicht so richtig wissen, was Autismus eigentlich ist. Hinter der Andersartigkeit und dem Wunsch nach einer klaren Antwort verbergen sich oft besondere Lebensgeschichten.

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Muster auf das Autismus-Spektrum hindeuten, gibt Ihnen dieser Selbsttest in etwa 4–6 Minuten eine fundierte erste Einschätzung — auf dem wissenschaftlichen Stand von 2026 und mit Vergleichen zu über 120.000 anderen Profilen. Er misst dabei auch die leisen, maskierten Formen des Autismus, die klassische Tests häufig übersehen.

Autismus Test für Erwachsene: Warum so viele spät entdecken

Viele Erwachsene erfahren erst in ihren 30ern, 40ern oder sogar noch später, dass sie autistisch sind. Das liegt nicht daran, dass Autismus im Erwachsenenalter entsteht — die Veranlagung war immer da. Es liegt daran, dass das System sie übersehen hat.

Die Diagnosekriterien für Autismus wurden über Jahrzehnte an Kindern entwickelt, vor allem an Jungen. Erwachsene — und insbesondere Frauen — fallen durch dieses Raster. Wer gelernt hat, sich anzupassen und die eigenen Besonderheiten zu verstecken, wird in den herkömmlichen Tests schlicht nicht erkannt.

Viele autistische Erwachsene haben über Jahre oder Jahrzehnte gelernt, eine Art Performance aufrechtzuerhalten. Man nennt das Maskieren oder Camouflagieren. Äußerlich wirken sie unauffällig, funktionieren im Job, haben Beziehungen. Innerlich aber fühlt sich vieles falsch an. Ein durchdringendes Gefühl, nicht dazuzugehören. Erschöpfung, die nicht von der Arbeit kommt, sondern vom ständigen So-tun-als-ob.

Das ist einer der Gründe, warum ein guter Autismus Test für Erwachsene anders gedacht werden muss. Er muss die maskierten Anteile sichtbar machen — nicht nur die offensichtlichen Merkmale, die bei Kindern beobachtet werden.

Autismus Symptome bei Erwachsenen

Autismus-Symptome bei Erwachsenen sehen selten so aus wie das Bild, das die meisten Menschen im Kopf haben. Die Kriterien, aus denen dieses Bild stammt, wurden vor einigen Jahrzehnten an Kindern entwickelt – überwiegend an westeuropäischen Jungen, in Situationen, die mit einem erwachsenen Leben wenig zu tun haben. Was bei Erwachsenen sichtbar wird, ist deshalb fast immer durch Jahrzehnte der Anpassung hindurch gefiltert. Auch bei Frauen, bei denen sich Symptome oft anders ausdrücken, werden viele Symptome daher leider übersehen.

Erwachsene beschreiben ihr Erleben selten in der Sprache der Diagnosekriterien. Die häufigsten Beschreibungen, die wir täglich in unserer Arbeit erleben, sind folgende:

Die Erschöpfung kommt nicht von der Arbeit. Sie kommt vom Dazwischen – vom Navigieren unausgesprochener Regeln, vom Sortieren dessen, was gerade gemeint war, vom Aufrechterhalten einer Version von sich, die anschlussfähig ist. Viele autistische Erwachsene mögen Menschen sehr. Was Energie kostet, ist nicht die Zuwendung, sondern die Übersetzungsarbeit.

Die Aufmerksamkeit ist nicht gestört, sie ist fokussiert und gebündelt. Was in der Monotropismus-Theorie beschrieben wird, zeigt sich im Alltag als etwas sehr Konkretes: Sie können stundenlang in einem Thema verschwinden und dabei Hunger, Durst und Termine vergessen – und gleichzeitig kostet es unverhältnismäßig viel Kraft, aus diesem Zustand herausgeholt zu werden. Beides ist dieselbe Veranlagung.

Die Wahrnehmung ist ungleichmäßig, nicht durchgängig empfindlich. Geräusche, Licht, Gerüche, Stoffe am Körper kommen intensiver an. Zugleich gibt es Bereiche, in denen erstaunlich wenig ankommt. Von außen wirkt das widersprüchlich; nach der Monotropismus-Theorie ist es folgerichtig, weil das, was Aufmerksamkeit erhält, in hoher Detailtiefe verarbeitet wird und das Übrige nicht.

Vorhersehbarkeit ist keine komische Eigenart. Routinen, Vorbereitung, Rückzugszeiten sind die Mittel, mit denen ein Nervensystem, das ohnehin viel verarbeitet, unter der Überlastungsgrenze bleibt. Fallen sie weg, wird sichtbar, wie viel Arbeit sie vorher abgenommen haben.

Gefühle sind da, auch wenn sie manchmal ungreifbar sind. Vielen autistischen Erwachsenen fällt es schwer, das eigene Empfinden zu benennen. Diese Schwierigkeit wird manchmal auch Alexithymie genannt (was wir auch in unserem Test messen). Unserer Ansicht nach liegt das nicht daran, dass etwas fehlt, sondern dass nicht-autistische (allistische) Menschen das Berichten über die Gefühle eher sozial konstruieren, als wirklich spüren. Autistische Menschen fallen eher auf, da sie nicht genauso gut sozial konstruieren können und unter der dahinterliegenden Unfähigkeit, auf die Emotion zuzugreifen, aufgrund höherer Sensibilität stärker leiden. Diese Unfähigkeit ist kulturell bestimmt, da wir wenig Ressourcen vermitteln, um die eigenen Gefühle unvermittelt zu erfassen und zu beschreiben.

Das Maskieren ist das eigentliche Symptom. Was nach außen nach Normalität aussieht, ist bei autistischen Menschen harte Arbeit. Die Rechnung für das Maskieren kommt nicht sofort, sondern zeitlich verzögert. Genau das macht es so schwierig. Zu den Symptomen gehören chronische Erschöpfung, das Gefühl, das eigene Selbst nicht mehr zu finden, und manchmal ein Zusammenbruch, der von außen aus dem Nichts zu kommen scheint. In den Diagnosekriterien steht davon (noch) nichts. Das Problem mit dem Maskieren ist auch, dass Maskieren unbewusst passiert.

Autismus Spektrum Test: Warum eine Dimension nicht genügt

Autismus kann sich für Menschen, die sich noch nicht ausführlich mit der Geschichte des Begriffes beschäftigt haben, wie eine homogene Kategorie anfühlen. Man kann schnell denken, dass autistische Menschen auf eine bestimmte Art und Weise ticken. Aber das ist nicht so. Autismus ist ein breites Spektrum und es gibt ganz viele unterschiedliche Wege, autistisch zu sein.

Die Tests, die wir heute haben, sind leider oft nicht sonderlich gut darin, zu messen, was Autismus wirklich ist. Immer wieder finden wir heraus, dass wir bestimmte Dinge übersehen: kulturelle Unterschiede zum Beispiel, oder Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Das Problem dabei: die Psychotherapie und Psychiatrie versucht, aus Autismus eine in sich schlüssige und stimmige Sache zu machen, um Diagnosen zu vereinheitlichen und einfacher zu gestalten. Aber das ist Autismus nicht. Autismus ist ein multi-dimensionales Spektrum, das ganz viele verschiedene Arten des Denkens, Fühlens, Lernens und Handelns umfasst.

Die Diagnosekriterien für Autismus sind fast ausschließlich defizitär. Sie gucken nach — und finden — Schwächen. Sogar dort, wo keine sind. Denn vieles ist letztlich eine Frage der Perspektive.

Deshalb muss ein guter Test ein breiteres Spektrum der Neurodiversität abbilden. Er muss danach schauen, was die Person eigentlich ausmacht; was sie für Eigenschaften hat. Wie sie funktioniert — oder funktionieren würde, in einer gesunden Umgebung.

Unser Test stellt keine Diagnose und ist nicht medizinisch. Er versucht stattdessen — so gut es geht — das Neuroprofil abzubilden. Das heißt, die Art und Weise wie das Nervensystem funktioniert. Es stellt sich heraus, dass Menschen mit so einem Test viel mehr anfangen können.

So können sich viele Muster z.B. auch mit ADHS überschneiden. Oft führt daher ein zu simpler Test zu noch mehr Verwirrung. Hochsensibilität ist auch ein Bereich. Eigentlich ist die Hochsensibilität eine eigenständige Dimension des autistischen Erlebens — und so grundlegend für die Erfahrung der meisten neurodivergenten Menschen. Aber sie findet bei vielen reinen Autismus Tests leider zu wenig Beachtung.

Asperger-Test: Was Sie heute stattdessen brauchen

Wer nach einem Asperger-Test sucht, sucht meistens etwas Bestimmtes: eine Einschätzung für autistische Muster ohne Sprachverzögerung und ohne intellektuelle Beeinträchtigung — das, was lange „hochfunktional" genannt wurde. Diese Suche ist völlig berechtigt. Nur der Begriff dahinter hat sich weiterentwickelt.

Das sogenannte Asperger-Syndrom — geprägt durch Hans Asperger, einen Psychiater der 1940er Jahre — wurde lange als eigene Diagnose geführt. Die internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) hat diese Unterteilung aufgelöst und Autismus als ein einziges Spektrum anerkannt. Das bedeutet: Es gibt keine zwei „Arten" von Autismus, sondern eine breite Bandbreite an Erscheinungsformen.

Der Begriff „hochfunktional" ist dabei besonders problematisch. Er suggeriert, dass manche autistische Menschen keine Unterstützung brauchen, weil sie nach außen hin funktionieren. Doch genau dieses Funktionieren hat oft einen hohen Preis — in Form von chronischer Erschöpfung, Maskieren und einem Gefühl, das eigene Selbst verloren zu haben. Diese Symptome erscheinen vielleicht so, als bräuchte die Person keine Unterstützung, doch sie können langfristig enorme Konsequenzen haben. So gibt es z.B. Zusammenhänge zwischen Maskieren und Suizidalität.

Was Sie heute also brauchen, ist kein separater oder spezieller Asperger-Test, sondern ein Test, der ein breites Spektrum abbildet — einschließlich der leisen, maskierten Formen, die früher unter „Asperger" fielen. Genau dafür ist unser Test gebaut: Er erfasst auch die Ausprägungen, die nach außen unsichtbar bleiben.

Autismus bei Frauen

Viele autistische Menschen maskieren. Dieses Maskieren, das auch Camouflagieren genannt wird, ist oft sehr leidvoll und begleitet die Person nicht selten über ihr gesamtes Leben. Die aktuelle Forschung zeigt, dass vor allem Frauen oft noch stärker maskieren als Männer. Damit werden sie überproportional übersehen und dadurch zu selten diagnostiziert.

Vor allem junge Frauen und Mädchen werden so leider übersehen und entdecken ihren Autismus erst in ihren 30ern und 40ern. Das Problem dabei: je früher man versteht, dass man anders tickt, umso einfacher wird es im Leben.

Wir haben deshalb unseren Test so aufgebaut, dass er für Frauen typischere Aspekte des Autismus und der Neurodivergenz an sich, genauso respektiert und erfasst, wie die für Männer. Damit respektieren wir die autistisch-weibliche Erfahrungswelt genauso wie die männliche. Deshalb müssen wir im Test auch nicht fragen, ob Sie männlich oder weiblich sind.

Bin ich autistisch? — Anzeichen im Alltag

„Bin ich autistisch?" — das ist eine Frage, die sich viele Menschen stellen, oft nach Jahren des Zweifelns. Dabei geht es selten um eine klare Checkliste, die man abhaken kann. Es geht eher um Muster, die sich durch das ganze Leben ziehen.

Vielleicht kennen Sie das: Sie fühlen sich in sozialen Situationen schnell erschöpft — nicht weil Sie Menschen nicht mögen, sondern weil es Sie Energie kostet, die unausgesprochenen Regeln zu navigieren. Oder Sie haben Interessen, in die Sie sich so tief vertiefen können, dass die Zeit aufhört zu existieren.

Vielleicht reagieren Sie auf bestimmte Reize — Geräusche, Licht, Texturen — intensiver als andere Menschen. Gleichzeitig gibt es Bereiche, in denen Sie erstaunlich resilient wirken. Diese Mischung aus Hochsensibilität und scheinbarer Unberührtheit ist typisch für das autistische Erleben und wird in der Forschung als Monotropismus beschrieben: die Aufmerksamkeit wird nicht gleichmäßig verteilt, sondern konzentriert sich intensiv auf bestimmte Bereiche, während andere in den Hintergrund treten.

Vielleicht fällt es Ihnen schwer, Routinen zu ändern, oder Sie brauchen nach einem Tag unter Menschen deutlich mehr Rückzug als andere. Vielleicht haben Sie das Gefühl, nie ganz in die Welt zu passen — trotz aller Anstrengung.

All das sind keine Defizite. Es sind Hinweise darauf, wie Ihr Nervensystem funktioniert. Und das zu verstehen, kann sehr viel verändern.

Einordnung gegenüber RAADS-R und AQ

Wer sich online auf autistische Merkmale testen möchte, begegnet vor allem zwei Instrumenten: dem RAADS-R und dem AQ. Der RAADS-R (Ritvo Autism Asperger Diagnostic Scale — Revised) wurde 2011 von Riva Ariella Ritvo und Kolleg*innen entwickelt — 80 Fragen, speziell für Erwachsene. Der AQ (Autism-Spectrum Quotient) stammt von Simon Baron-Cohen und seinem Team in Cambridge, aus dem Jahr 2001 — 50 Fragen. Die meisten Autismus-Selbsttests im Netz bauen auf einem der beiden auf. Der AQ ist auch deshalb problematisch, weil Baron-Cohen in der Neurodiversität-Community höchst umstritten ist. Seine Ansichten zu Autismus gelten unter anderem als veraltet und defizitär.

In der ursprünglichen Validierungsstudie schien der RAADS-R beeindruckend zu sein. Doch unabhängige Untersuchungen konnten das nicht wiederholen. Im Gegenteil: Eine Studie von Jones und Kolleg*innen (2021) mit Erwachsenen, die auf ihre Autismus-Diagnostik warteten, fand keinerlei Zusammenhang zwischen dem RAADS-R-Ergebnis und dem späteren Diagnose-Ergebnis. Menschen, die keine Diagnose erhielten, hatten im Mittel sogar höhere Werte als Menschen mit Diagnose. Und in psychiatrischen Stichproben fiel die Spezifität auf etwa 3 Prozent — die Skala stuft dort also fast jeden Menschen als „wahrscheinlich autistisch" ein. Daher können wir das RAADS-R nicht empfehlen.

Der AQ hat ein anderes, für uns zentrales Problem: Er ist blind für Maskieren. Wer gelernt hat, die eigenen Besonderheiten zu überspielen — und das haben besonders autistische Frauen sehr stark —, beantwortet viele Fragen so, wie die antrainierte „neurotypische Performance" es vorgibt, nicht wie das Nervensystem tatsächlich arbeitet. Autistische Frauen erzielen im Schnitt niedrigere Werte im AQ als autistische Männer und fallen damit genau durch das Raster, das sie eigentlich erkennen sollte. Die Forschung hat inzwischen ein eigenes Instrument entwickelt, das das Maskieren gesondert misst (den CAT-Q) — ein stilles Eingeständnis, dass die klassischen Tests diese Dimension übersehen.

Unser Test zieht daraus zwei Konsequenzen. Erstens messen wir das Maskieren als eigene Dimension, statt sie zu ignorieren. Zweitens betten wir autistische Merkmale in ein Gesamtbild aus vierzehn Dimensionen ein, statt eine einzelne Punktzahl gegen einen Grenzwert zu halten. Eine Diagnose ist unser Test dadurch genauso wenig wie RAADS-R oder AQ. Aber er ist neurodiversität-affirmierend und gibt Ihnen einen Eindruck darüber, wie Ihr Nervensystem arbeitet — und nicht nur, ob Sie über einer Linie liegen, deren Aussagekraft fraglich geworden ist.

Autismus Diagnose bei Erwachsenen

Wer in Deutschland eine Autismus Diagnose anstrebt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die diagnostischen Praktiken hierzulande oft dem Forschungsstand der 1970er und 1980er entsprechen. In Deutschland wird praktisch nach wie vor nach der ICD-10 diagnostiziert, obwohl seit 2022 formell die ICD-11 gilt.

Die ICD-10 teilt Autismus noch in Kategorien ein — frühkindlicher Autismus, Asperger-Syndrom, atypischer Autismus. Diese Einteilung gilt inzwischen als überholt. Mit der ICD-11 wird Autismus endlich als ein Spektrum anerkannt, aber die defizitäre Sprache bleibt. Auch die neuen Kriterien gehen von einem medizinischen Modell aus, das Autismus als Störung begreift.

Für Erwachsene ist die Situation besonders schwierig. Viele Diagnose-Zentren setzen Testverfahren ein, die für Kinder entwickelt wurden. Das Maskieren, das Erwachsene über Jahrzehnte perfektioniert haben, wird selten erkannt. Und die Symptome, die im Erwachsenenalter auftreten, unterscheiden sich deutlich von denen in der Kindheit.

Was bei der Wahl einer diagnostischen Stelle wichtig ist: Das Personal sollte mit dem Neurodiversitäts-Paradigma vertraut sein und moderne wissenschaftliche Standards anwenden. Führende Forschende wie Prof. Tony Attwood und Dr. Michelle Garnett schlagen vor, von „Erkundung" statt „Diagnose" zu sprechen — weil es nicht darum geht, eine Störung festzustellen, sondern die eigene neurologische Veranlagung zu verstehen.

Vielleicht das wichtigste Kriterium: Die Person, die Sie begleitet, sollte Ihnen das Gefühl geben, verstanden zu werden. Nicht als Fall, sondern als Mensch.

Autismus-Test für Kinder: Was Eltern wissen sollten

Unser Test ist für Erwachsene entwickelt — die Fragen setzen ein erwachsenes Leben voraus, mit Arbeitsalltag, Beziehungserfahrung und Jahren der Selbstbeobachtung. Für Kinder ist er deshalb nicht geeignet. Wenn Sie sich Fragen zu Ihrem Kind stellen, führt der verlässlichste Weg über eine kinder- und jugendpsychiatrische Praxis oder ein Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) — dort gibt es Diagnostik, die für Kinder entwickelt wurde und die Entwicklungsgeschichte einbezieht.

Zwei Dinge möchten wir Ihnen trotzdem mitgeben. Erstens: Früh zu verstehen, wie das eigene Kind tickt, ist eines der wertvollsten Geschenke — nicht, um ein Etikett zu haben, sondern um das Umfeld so zu gestalten, dass es zum Nervensystem des Kindes passt statt gegen es zu arbeiten.

Und zweitens: Viele Eltern, die sich für ihr Kind mit Autismus beschäftigen, erkennen auf dem Weg etwas Unerwartetes — sich selbst. Neurodivergenz liegt oft in Familien. Wenn Ihnen beim Lesen dieser Seite Dinge bekannt vorkamen, ist unser Test für Sie da: für Ihr eigenes Neuroprofil.

Was diesen Autismus-Test von anderen unterscheidet

Ein Schlusswort zum Thema Autismus und Neurodiversität: Ja, dieser Test funktioniert auch als Autismus Test für Erwachsene, bei dem Sie natürlich keine medizinische Diagnose, aber ein Gefühl für autistische Anteile bekommen. Aber er geht darüber hinaus: Es ist eine Einladung, das eigene Nervensystem gründlicher kennenzulernen — und zwar auf eine wissenschaftlich orientierte, positive, wertschätzende Art.

ADHS Selbsttest für Erwachsene

Viele Menschen denken bei ADHS an hyperaktive Kinder, die nicht stillsitzen können. Doch ADHS bei Erwachsenen sieht oft ganz anders aus. Es ist leiser, versteckter — und wird deshalb häufig übersehen. Hinter der Unruhe, der Ablenkbarkeit und dem Gefühl, nie ganz bei sich zu sein, verbirgt sich oft eine neurologische Veranlagung, die das gesamte Erleben prägt.

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Muster ein Hinweis auf ADHS sind, gibt Ihnen dieser Selbsttest in etwa 4–6 Minuten eine fundierte erste Einschätzung, die dem wissenschaftlichen Stand von 2026 entspricht. Sie erhalten neben ADHS auch Hinweise darüber, wie Ihr Neuroprofil insgesamt aussieht, und Vergleiche zu über 120.000 anderen Profilen.

Habe ich ADHS? — Was hinter der Frage steckt

„Habe ich ADHS?" — wer diese Frage stellt, sucht einerseits nach einer Antwort auf die Frage, ob er oder sie ADHS hat, ja. Aber: Dahinter verbirgt sich oft der Wunsch, endlich zu verstehen, warum man eigentlich anders ist als andere. Warum man bestimmte Dinge so erlebt, wie man sie erlebt.

Genau das ist der wichtigste Aspekt daran. Denn ADHS ist nicht das, was der Name suggeriert. Es ist kein „Defizit" von Aufmerksamkeit und auch keine Störung. Es sind Symptome eines sensiblen Nervensystems, das verzweifelt versucht, in einer sozialen Umwelt zu bestehen, die nicht dafür gemacht ist und dabei gegen sich selber arbeitet.

Genau aus diesem Leid heraus suchen die meisten Menschen nach einer Erklärung. Einer Erklärung dafür, warum das Leben sich so anstrengend anfühlt, obwohl es von außen betrachtet eigentlich funktioniert.

Vielleicht kennen Sie das: Sie haben ein hohes inneres Tempo, das nie wirklich zur Ruhe kommt. Sie springen von Gedanke zu Gedanke, von Projekt zu Projekt. Nicht weil Sie unkonzentriert sind — sondern weil Ihr Nervensystem nach etwas sucht, das es fesselt. Und wenn es das findet, können Sie sich stundenlang vertiefen. Dieser Hyperfokus ist kein Widerspruch zur Ablenkbarkeit. Er ist die andere Seite derselben Veranlagung.

Vielleicht fühlen Sie sich oft überflutet — von Reizen, von Anforderungen, von der schieren Menge an Dingen, die alle ein bisschen wichtig sind. Der bekannte Psychiater Gabor Maté beschreibt ADHS als eine Art „Tuning out": ein Ausklinken als Reaktion auf Überforderung. Die Symptome — Vergesslichkeit, Impulsivität, das sprunghafte Denken — sind nicht die Veranlagung selbst. Sie sind die Flucht vor dem, was in uns passiert.

Vielleicht kennen Sie auch die emotionale Intensität. Langeweile fühlt sich an wie eine Wand. Und wenn etwas Sie nicht fesselt, entstehen Zustände, die einer Depression täuschend ähnlich sehen — bis plötzlich etwas passiert, das Sie aus dem Sumpf reißt und Sie wieder voll da sind. Dieser Wechsel ist typisch für ADHS und wird häufig verkannt.

ADHS Symptome bei Erwachsenen

ADHS-Symptome bei Erwachsenen können ganz anders aussehen als das Bild im Kopf der meisten Menschen. Viele verbinden ADHS noch immer mit Hyperaktivität. Dabei ist das eine statistisch eher männlich geprägte Art, ADHS-Symptome zu zeigen. Viele Menschen haben stattdessen z.B. auch innere Unruhe. Gekennzeichnet ist ADHS eigentlich viel besser durch ein Nervensystem unter Daueranspannung: Es ist ein System, das so überfordert ist, dass es versucht, von der Innenwahrnehmung zu fliehen — diese auszublenden. Die Symptome, die darauf folgen, sind meistens ein Nebeneffekt davon:

Aufmerksamkeit, die dem Interesse folgt: Das ADHS-Nervensystem verteilt Aufmerksamkeit nicht nach Wichtigkeit, sondern nach Interesse. Was fesselt, bekommt alles — was nicht fesselt, bekommt fast nichts, egal wie dringend es wäre. Von außen sieht das aus wie Unzuverlässigkeit. Von innen fühlt es sich an wie ein Motor, der nur auf bestimmten Straßen anspringt.

Hyperfokus: Dieselbe Veranlagung, die das Dranbleiben an Langweiligem fast unmöglich macht, erlaubt stundenlanges, vollständiges Versinken in dem, was das Nervensystem fesselt. Die Forschung beschreibt Hyperfokus inzwischen als eigenständiges Phänomen — in den diagnostischen Kriterien kommt er trotzdem nicht vor, weil dort nur gezählt wird, was fehlt.

Innere Unruhe: Viele Erwachsene mit ADHS können äußerlich still sitzen — der Preis dafür ist ein Inneres, das nie zur Ruhe kommt. Gedanken, die springen, ein Körper, der unter Strom steht, das Gefühl, ständig „an" zu sein. Diese verinnerlichte Form der Hyperaktivität wird in Untersuchungen regelmäßig übersehen, weil sie von außen unsichtbar ist.

Emotionale Intensität: Gefühle kommen bei ADHS schneller, stärker und körperlicher. Forschende wie Russell Barkley argumentieren seit Jahren, dass diese Schwierigkeit, Emotionen zu regulieren, zum Kern von ADHS gehört — in den offiziellen Kriterien fehlt sie trotzdem. Für viele Betroffene ist sie belastender als jedes Konzentrationsproblem.

RSD — Rejection Sensitive Dysphoria: Die vielleicht am meisten unterschätzte Begleiterin von ADHS: eine extreme Empfindlichkeit gegenüber Ablehnung und Kritik, die sich körperlich anfühlen kann wie ein Schlag. Selbst kleinste Zurückweisungen — ein knapper Tonfall, eine unbeantwortete Nachricht — können Stunden oder Tage nachhallen. Wir messen RSD als eigene Dimension, weil ihre Folgen oft größer sind als die der ADHS-Symptome selbst.

Exekutive Funktionen im Alltag: Anfangen, dranbleiben, erinnern, sortieren — die unsichtbare Verwaltungsarbeit des Lebens kostet ein ADHS-Nervensystem ein Vielfaches der Energie. Nicht, weil das Wissen fehlt, wie es geht, sondern weil der Startmechanismus anders funktioniert. Die Lücke zwischen Wollen und Anfangen ist eines der am besten belegten und am wenigsten verstandenen ADHS-Muster.

Ob und wie stark sich diese Muster zeigen, hängt vom Kontext ab — von Arbeit, Beziehungen, Schlaf, Stress. Genau deshalb fragt unser Test nicht nur, ob diese Muster da sind, sondern setzt sie ins Verhältnis zu den anderen Dimensionen Ihres Nervensystems.

ADS oder ADHS — Was ist der Unterschied?

Wer nach einem ADS-Test sucht, stößt auf eine Unterscheidung, die es streng genommen nicht mehr gibt. ADS — Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität — war lange eine eigene Kategorie. Menschen mit ADS galten als die „stillen", verträumten Varianten: weniger impulsiv, weniger auffällig, aber innerlich genauso überlastet.

Die Realität ist: ADHS ist ein Spektrum. Es gibt nicht die hyperaktive und die stille Variante als zwei getrennte Dinge. Es gibt ein Nervensystem, das auf bestimmte Weise funktioniert — und das sich bei jedem Menschen anders zeigt. Manche Menschen sind nach außen hin unruhig, andere nach innen. Manche sind impulsiv in Handlungen, andere in Gedanken.

Die diagnostischen Kategorien haben diese Unterscheidung inzwischen aufgelöst. Was früher als ADS bezeichnet wurde, fällt heute unter das ADHS-Spektrum. Unser Test bildet diese Vielfalt ab, ohne Menschen in Schubladen zu sortieren.

Kostenloser ADHS-Test – was Sie erwarten können

Unser Test ist vollständig kostenlos und liefert sofortige Ergebnisse. Sie erhalten eine detaillierte Auswertung Ihrer Antworten mit Erklärungen zu verschiedenen ADHS-Symptombereichen. Wichtig: Das Ergebnis ist eine Orientierungshilfe, keine Diagnose. Bei auffälligen Werten empfehlen wir eine professionelle Abklärung. Der Test kann beliebig oft wiederholt werden.

ADHS bei Frauen

Die häufigste Fehldiagnose bei Frauen mit ADHS ist die Depression. Das liegt daran, dass ADHS bei Frauen oft anders aussieht als das Bild, das die meisten vor Augen haben. Weniger Hyperaktivität nach außen, mehr innere Unruhe. Weniger Impulsivität in Handlungen, mehr emotionale Überflutung.

Frauen mit ADHS haben oft gelernt, ihre Schwierigkeiten zu kompensieren — durch Perfektionismus, durch Überanpassung, durch das Gefühl, sich noch mehr anstrengen zu müssen. Das Ergebnis: Sie funktionieren nach außen, aber der Preis dafür ist hoch. Chronische Erschöpfung, das Gefühl, nie gut genug zu sein, und eine tiefe Unsicherheit darüber, wer man eigentlich ist, wenn man aufhört zu kompensieren.

Wir haben unseren Test so aufgebaut, dass er diese weniger sichtbaren Muster genauso erfasst wie die offensichtlichen. Er fragt nicht nach Stereotypen, sondern nach Erleben. Deshalb müssen wir im Test auch nicht fragen, ob Sie männlich oder weiblich sind.

Einordnung gegenüber dem ASRS v1.1 (WHO)

Wer online nach einem ADHS-Test sucht, landet fast immer beim selben Instrument: dem ASRS v1.1. Diese Skala wurde 2005 von Ronald Kessler und Kolleg*innen für die Weltgesundheitsorganisation entwickelt — 18 Fragen, die die diagnostischen Kriterien abbilden, dazu eine Kurzversion mit sechs Fragen. Die meisten ADHS-Selbsttests im Netz sind Varianten genau dieser sechs Fragen, ob sie es dazusagen oder nicht.

Der ASRS wurde als kurzes Screening für den klinischen Kontext entwickelt — für Situationen, in denen bereits ein Verdacht besteht und eine Fachperson das Ergebnis einordnet. Er ist defizitär gestaltet und funktioniert zudem als frei stehender Online-Test gar nicht gut. Seine größte Schwäche offenbart der ASRS bei Menschen mit Depressionen: Die Skala übersieht dort einen erheblichen Teil der tatsächlichen ADHS-Muster und verwechselt gleichzeitig depressive Symptome mit ADHS-Symptomen. Wenn Sie den Abschnitt über Frauen gelesen haben, ahnen Sie, warum uns das wichtig ist — Depression ist nämlich die häufigste Fehldiagnose bei Frauen mit ADHS.

Es gibt aber noch tiefere Probleme. Denn jede einzelne ASRS-Frage fragt nach einem Versagen: Wie oft haben Sie Schwierigkeiten? Wie oft machen Sie Flüchtigkeitsfehler? Wie oft schieben Sie auf? Das ist die Logik der diagnostischen Kriterien, die dahinterstehen — entwickelt überwiegend an Kindern, vor allem an Jungen, und bis heute blind für das, was Forschende wie Russell Barkley längst als Kernbestandteil von ADHS beschreiben: die emotionale Intensität. Auch Hyperfokus kommt im ASRS nicht vor. RSD (Ablehnungssensitivität) kommt nicht vor. Das Nervensystem, das hinter all dem steht, kommt nicht vor. Was bleibt, ist eine Liste von Fehlleistungen.

Unser Test geht deshalb einen anderen Weg. Er misst nicht sechs Defizite, sondern vierzehn Dimensionen — darunter genau die Bereiche, die der ASRS auslässt: emotionale Intensität, RSD, sensorische Verarbeitung, Hochsensibilität. Eine Diagnose ist auch unser Test nicht, das haben beide gemeinsam. Aber er zeichnet ein Bild statt einer Punktzahl — und ein Bild können Sie lesen, verstehen und weiterdenken.

ADHS Diagnose bei Erwachsenen

Wer in Deutschland eine ADHS-Diagnose anstrebt, sollte sich auf Wartezeiten einstellen — oft mehrere Monate, manchmal über ein Jahr. Das liegt nicht nur an der Überlastung des Systems, sondern auch daran, dass viele diagnostische Stellen ihre Verfahren an Kindern und Jugendlichen ausgerichtet haben. Erwachsene, die über Jahrzehnte Kompensationsstrategien aufgebaut haben, fallen durch dieses Raster.

Unser Test ersetzt keine Diagnose. Er kann aber einen wichtigen ersten Schritt darstellen: das eigene Erleben in Worte zu fassen und zu verstehen, dass das, was man fühlt, einen Namen hat. Für viele Menschen ist allein diese Erkenntnis entlastend — lange bevor eine formale Diagnose überhaupt möglich ist.

Was bei der Wahl einer diagnostischen Stelle wichtig ist: Das Personal sollte mit dem Neurodiversitäts-Paradigma vertraut sein und nicht ausschließlich nach Defiziten suchen. Ein guter Diagnostiker versteht, dass ADHS keine Störung ist, die man reparieren muss — sondern eine Veranlagung, die es zu verstehen gilt.

Was diesen ADHS-Test von anderen unterscheidet

Ein reiner ADHS-Test fragt nach ADHS-Symptomen und findet ADHS-Symptome. Das klingt logisch, ist aber aus drei Gründen irreführend:

Zum einen überschneiden sich viele Muster, die häufig in der medialen Darstellung mit ADHS assoziiert werden, mit autistischen Zügen oder auch mit Hochsensibilität. Wer nur in eine Richtung schaut, übersieht also das Gesamtbild.

Zum zweiten gibt es viele „benachbarte" Neurodivergenzen von ADHS, die einen großen Einfluss darauf haben, wer wir sind und wie wir fühlen. Ein Beispiel dafür ist RSD (rejection sensitive dysphoria). RSD ist sehr häufig bei ADHSler*innen anzutreffen und führt dazu, dass oft selbst kleinste Kritik körperlich als Angriff oder Ablehnung empfunden wird. Oft hat RSD noch größere Konsequenzen als ADHS — und deshalb ist es so wichtig, auch danach zu schauen. Unser Test hat viele solcher Dimensionen, die gleichzeitig mit getestet werden, um eine Selbsteinschätzung zu erhalten.

Zum dritten sind ADHS-Tests oft defizitär aufgebaut. Sie suchen nach Fehlern, Makeln, Dysfunktionalität. Unser Test kommt aber aus dem wissenschaftlichen Paradigma der Neurodiversität: Der Erkenntnis, dass neurologische Vielfalt dazu führt, dass wir anders erleben — nicht Störungen. Diese grundlegende Perspektive zieht sich durch den Test und auch durch das Neuroprofil, das wir erstellen.

Ein Test, der nur nach ADHS-Defiziten sucht, wird immer Defizite finden. Es wird das Nervensystem dahinter leider auch übersehen. Ein Nervensystem, das intensiver wahrnimmt, intensiver fühlt und intensiver reagiert. Wer dieses Muster versteht, hat mehr in der Hand als ein Testergebnis — nämlich einen Ansatzpunkt, das eigene Leben passender zu gestalten.

Hochsensibilität Selbsttest für Erwachsene

Hochsensibilität wurde lange als Schwäche missverstanden — als „zu empfindlich", „zu nah am Wasser gebaut". Dabei beschreibt der Begriff eine natürliche neurologische Veranlagung, die etwa 20% der Bevölkerung betrifft: ein Nervensystem, das Reize tiefer verarbeitet als der Durchschnitt.

Dieser Hochsensibilität-Selbsttest bietet Ihnen eine erste Orientierung. Er ersetzt keine professionelle Diagnose, aber er kann helfen, eigene Muster besser einzuordnen — und zwar aus einer Perspektive, die Ihr Erleben nicht als Defizit betrachtet, sondern als Teil einer natürlichen neurologischen Vielfalt. Der Test dauert etwa 4–6 Minuten und Ihre Daten werden vollständig vertraulich behandelt.

Bin ich hochsensibel? — Was hinter der Frage steckt

Die Frage danach, ob wir zu sensibel sind, hat oft damit zu tun, dass unsere Sensibilität wehtut: Wir scheinen mehr zu leiden, stärker beeinflusst zu sein und einfacher zerbrechlich. Schnell wird aus dieser Frage ein: „Bin ich zu viel?" oder „Bin ich zu empfindlich?"

Diese Art der Selbstentwertung passiert, weil wir sozial gelernt haben, dass immer die Person schuld ist, die Symptome zeigt. Dabei zeigt die Wissenschaft, dass sensiblere Menschen nicht bloß stärker an negativen Reizen leiden: Sie sind auch viel besser darin, positive Reize zu verwerten.

Diese Erkenntnis ist zentral, denn sie zeigt, dass Hochsensibilität eigentlich wie ein Verdauungsapparat ist, der besonders gut funktioniert: Gesundes Essen führt zu mehr Kraft, ungesundes Essen zu stärkeren Bauchschmerzen und unreinerer Haut.

Daher ist es sehr wichtig, zu wissen, ob man hochsensibel ist oder nicht. Denn nur durch kontinuierliches Selbstmanagement kann das Leben so strukturiert werden, dass es möglichst gut zum eigenen Nervensystem passt.

Hochsensibilität Symptome und Merkmale

Hochsensibilität — in der Forschung als Sensory Processing Sensitivity (SPS) bezeichnet — zeigt sich auf mehreren Ebenen. Die amerikanische Psychologin Elaine Aron, die den Begriff in den 1990er Jahren geprägt hat, beschreibt vier zentrale Merkmale, die unter dem Akronym DOES zusammengefasst werden:

Tiefe Verarbeitung (Depth of Processing): Hochsensible Menschen verarbeiten Informationen gründlicher. Sie denken länger nach, bevor sie handeln, und neigen dazu, Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Das kann sich als Grübeln äußern, aber auch als außergewöhnliche Umsicht und Reflektiertheit.

Überstimulation (Overstimulation): Weil das Nervensystem mehr aufnimmt und tiefer verarbeitet, erreichen hochsensible Menschen schneller die Grenze der Belastbarkeit. Lärm, Menschenmengen, grelles Licht oder auch emotionale Eindrücke können zu einer Reizüberflutung führen, die sich als Erschöpfung, Rückzugsbedürfnis oder Gereiztheit zeigt.

Emotionale Intensität (Emotional Reactivity & Empathy): Emotionen werden stärker erlebt — eigene wie fremde. Hochsensible Menschen spüren Stimmungen anderer oft, bevor ein Wort gesprochen wird. Diese Empathie ist eine Stärke, kann aber auch dazu führen, dass man sich von den Emotionen anderer überflutet fühlt.

Wahrnehmung von Feinheiten (Sensing the Subtle): Subtile Veränderungen in der Umgebung — ein neuer Geruch, eine leichte Stimmungsverschiebung, ein Geräusch im Hintergrund — werden registriert, wo andere nichts bemerken. Das macht hochsensible Menschen zu aufmerksamen Beobachtern, kann aber auch dazu führen, dass der Alltag anstrengender wird.

Diese Merkmale sind keine Störung. Sie beschreiben ein Nervensystem, das auf eine bestimmte Art und Weise arbeitet — mit Stärken und Herausforderungen, die sich je nach Umgebung unterschiedlich zeigen.

Hochsensibel oder ADHS — Was ist der Unterschied?

Die Überschneidungen zwischen Hochsensibilität und ADHS sind erheblich — und genau das führt bei vielen Menschen zu Verwirrung. Beide Veranlagungen können sich durch Reizüberflutung, Erschöpfung und emotionale Intensität äußern. Aber die Mechanismen dahinter unterscheiden sich.

Bei ADHS steht die Aufmerksamkeitsregulation im Vordergrund: das Nervensystem sucht nach Stimulation, springt zwischen Reizen hin und her und hat Schwierigkeiten, Unwichtiges auszublenden. Bei Hochsensibilität ist es umgekehrt: das Nervensystem nimmt zu viel auf und verarbeitet alles zu gründlich. Das Ergebnis — Erschöpfung und Überforderung — kann identisch aussehen, obwohl der Weg dorthin ein anderer ist.

Hinzu kommt: Beide Veranlagungen schließen sich nicht aus. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass ein erheblicher Anteil von Menschen mit ADHS gleichzeitig hochsensibel ist. Ein Test, der nur eine Dimension misst, übersieht diese Kombination.

Die Wissenschaft ist unklar, in welchem Verhältnis ADHS und Hochsensibilität stehen. Aus Sicht der Diagnostik ist ADHS diagnostizierbar und Hochsensibilität nicht — was nichts bedeuten muss. Unser Institut hat über 12 Jahre Erfahrung mit beidem.

Wir sind überzeugt, dass Hochsensibilität die häufigste Grundlage für ADHS ist. Das heißt: Das ADHS-Nervensystem ist meistens ein hochsensibles Nervensystem — eines, das übererregt ist und beim Versuch, sich selbst zu regulieren, die ADHS-Symptome produziert.

Wir nennen ADHS daher häufig auch „Tuning out" — eine Art Wegschauen angesichts großer Überforderung. Das erklärt häufig Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit und weitere Symptome wie innere Unruhe.

Hochsensibilität und Autismus

Hochsensibilität und Autismus werden oft als getrennte Phänomene betrachtet. In der Praxis zeigen sich jedoch bedeutende Überschneidungen. Viele autistische Menschen berichten von einer intensiven sensorischen Verarbeitung, die der Beschreibung von Hochsensibilität sehr nahe kommt — und umgekehrt finden sich bei hochsensiblen Menschen Muster, die dem autistischen Erleben ähneln.

Die sensorische Empfindlichkeit — ob gegenüber Geräuschen, Licht, Texturen oder sozialen Reizen — ist ein Bereich, in dem sich beide Veranlagungen treffen. Auch das Bedürfnis nach Rückzug, die tiefe Verarbeitung von Eindrücken und die emotionale Intensität finden sich bei beiden.

Der wesentliche Unterschied liegt oft in der sozialen Dimension: Autismus umfasst Besonderheiten in der sozialen Kommunikation und Interaktion, die über die reine Reizverarbeitung hinausgehen. Aber auch hier sind die Grenzen fließend. Manche Menschen, die sich als hochsensibel verstehen, entdecken später autistische Anteile — und umgekehrt.

Genau deshalb messen wir in unserem Test beide Dimensionen gleichzeitig. Ein reiner Hochsensibilität-Test würde diese wichtigen Überschneidungen übersehen.

Hochsensibel — Was tun?

Wenn Sie sich in den Beschreibungen wiedererkennen, stellt sich eine natürliche Frage: Was kann man tun? Die Antwort beginnt mit Verstehen. Viele hochsensible Erwachsene haben über Jahre gelernt, gegen ihr Nervensystem zu arbeiten — sich zusammenzureißen, durchzuhalten, die eigene Empfindlichkeit zu unterdrücken. Dieser Kampf gegen die eigene Veranlagung ist oft erschöpfender als die Sensibilität selbst.

Der erste Schritt ist daher, das eigene Nervensystem kennenzulernen. Ein differenziertes Neuroprofil hilft dabei, die eigenen Muster einzuordnen: Wo liegen die Stärken? Welche Reize sind besonders belastend? Wo gibt es Überschneidungen mit anderen Dimensionen der Neurodiversität?

Darüber hinaus zeigt die Forschung, dass hochsensible Menschen besonders stark von einer unterstützenden Umgebung profitieren. Was für andere einen kleinen Unterschied macht, kann für hochsensible Menschen einen großen Unterschied machen — in beide Richtungen. Das bedeutet: Die richtige Umgebung, die richtigen Strategien und das Verständnis für die eigene Veranlagung können das Wohlbefinden grundlegend verändern.

Warum ein Neurodiversität-Test statt einem reinen HSP Test?

Hochsensibilität ist oft eine fundamentale Dimension für ganz viele Bereiche der Neurodivergenz. Diese kann Autismus, ADHS, aber auch RSD und Alexithymie umfassen. Es ist immer ratsam, einen umfassenden Test zu machen, der neben Hochsensibilität auch gleichzeitig andere Dimensionen abdeckt, um ein möglichst ganzheitliches Bild zu bekommen.

Außerdem ist ungeklärt, ob Hochsensibilität eine einzelne Dimension ist — oder mehrere. Ob zum Beispiel das empathische Einfühlungsvermögen nicht doch etwas anderes ist als die Tendenz, schneller von Reizen wie Lärm oder Licht überwältigt zu werden. Unserer Ansicht nach schon.

Nicht, weil es „netter" ist, ganzheitlich zu schauen. Sondern weil jedes Nervensystem anders ist — und Andersartigkeit nicht falsch, krank oder schlecht ist. Das ist die gelebte Grundidee der Neurodiversität — und wir als Institut freuen uns, diese zu verkörpern.

Nazim Venutti, MSc Psych
Nazim Venutti, MSc Psych

ist Klinischer Psychologe und Gründer von Zensitively. Er hat sich auf Neurodiversität spezialisiert – insbesondere ADHS, Autismus und Hochsensibilität – und diesen Test auf Grundlage validierter psychologischer Instrumente entwickelt. Als selbst neurodivergenter Mensch verbindet er klinische Expertise mit einer Perspektive aus Innen heraus.

Häufig gestellte Fragen

Der Test dauert in der Regel 4 bis 6 Minuten. Er besteht aus mehreren kurzen Fragen, die Sie intuitiv beantworten können — es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.

Direkt nach Abschluss erhalten Sie Ihr persönliches Neuroprofil mit einer detaillierten Auswertung über verschiedene Dimensionen der Neurodiversität.

Ja, der Test ist vollständig kostenlos. Sie benötigen lediglich eine E-Mail-Adresse, um Ihre Ergebnisse zu erhalten — dies dient ausschließlich der sicheren Zustellung Ihres persönlichen Neuroprofils.

Es gibt keine versteckten Kosten und keine Verpflichtung. Optionale Zusatzangebote wie der Neurokompass oder das E-Book werden Ihnen nach der Auswertung vorgestellt, sind aber nicht Voraussetzung für die Nutzung des Tests.

Nein, dieser Test ersetzt keine professionelle Diagnose. Eine klinische Diagnose kann nur von qualifizierten medizinischen oder psychotherapeutischen Fachleuten nach eingehender Untersuchung gestellt werden.

Was der Test bietet, ist eine wissenschaftlich orientierte Selbsteinschätzung. Er zeigt Tendenzen und Muster auf, die Ihnen helfen können, Ihr eigenes Nervensystem besser zu verstehen — und dient vielen Menschen als wertvoller Ausgangspunkt für weitere Selbstreflexion oder ein Gespräch mit Fachleuten.

Ja, Ihre Daten werden vollständig vertraulich behandelt und nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geschützt. Ihre Antworten und Ergebnisse werden verschlüsselt gespeichert und niemals an Dritte verkauft oder weitergegeben.

Viele Muster, die mit ADHS, Autismus oder Hochsensibilität assoziiert werden, überschneiden sich erheblich. Ein isolierter Test für nur eine Dimension übersieht dieses Gesamtbild und kann zu mehr Verwirrung als Klarheit führen.

Unser Test erfasst gleichzeitig mehrere Dimensionen der Neurodiversität — darunter auch Faktoren wie RSD (Rejection Sensitive Dysphoria) und Alexithymie, die einen großen Einfluss auf das tägliche Erleben haben, aber in herkömmlichen Tests oft nicht berücksichtigt werden.

So erhalten Sie ein ganzheitliches Bild Ihres Nervensystems, statt nur einen Ausschnitt. Dieser breitere Blick hilft Ihnen, sich selbst besser zu verstehen — unabhängig davon, ob eine einzelne Diagnose zutrifft oder nicht.

Der Test basiert auf der Analyse von über 140.000 Datensätzen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Er orientiert sich an anerkannten wissenschaftlichen Prinzipien und berücksichtigt moderne diagnostische Erkenntnisse, die über veraltete Klassifikationssysteme hinausgehen.

Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Tests verfolgt unser Ansatz das Neurodiversitäts-Paradigma: die wissenschaftliche Erkenntnis, dass neurologische Vielfalt natürlich ist und verschiedene Nervensysteme unterschiedliche Stärken und Herausforderungen mit sich bringen. Der Test wurde bewusst so gestaltet, dass er auch bei Frauen und bei Menschen, die stark maskieren, verlässliche Ergebnisse liefert.

Der Neurodiversität-Test misst Ihre Selbstwahrnehmung in verschiedenen Dimensionen, die wissenschaftlich mit Neurodiversität in Verbindung gebracht werden — darunter sensorische Empfindlichkeit, Aufmerksamkeitsregulation, soziale Wahrnehmung, emotionale Intensität und weitere Faktoren.

Anders als herkömmliche Tests, die nur in eine Richtung schauen, erfasst unser Test gleichzeitig Muster aus dem autistischen Spektrum, ADHS, Hochsensibilität und verwandten Bereichen wie Alexithymie und RSD. So erhalten Sie ein umfassendes Bild Ihres neurologischen Profils.

Nach Abschluss des Tests erhalten Sie Ihr persönliches Neuroprofil — eine detaillierte Auswertung, die zeigt, wie stark verschiedene neurodivergente Dimensionen bei Ihnen ausgeprägt sind. Die Ergebnisse werden visuell aufbereitet und verständlich erklärt.

Ihr Neuroprofil zeigt Ihnen Tendenzen und Muster auf — keine Diagnose, sondern eine Einladung, Ihr eigenes Nervensystem besser kennenzulernen. Viele Menschen berichten, dass diese Einordnung ihnen hilft, jahrelange Muster endlich zu verstehen.

Teil 1 – Frage 1 von 10
In mir passiert sehr viel.
Teil 1 – Frage 2 von 10
Ich leide darunter, wenn es viel Trubel gibt oder etwas viel Krach verursacht.
Teil 1 – Frage 3 von 10
Die Stimmungen anderer Menschen beeinflussen mich deutlich.
Teil 1 – Frage 4 von 10
Es fällt mir schwer, wenn viele Dinge gleichzeitig passieren.
Teil 1 – Frage 5 von 10
Ich reagiere sensibel auf Hitze, Lärm, Gerüche oder Stoffe am Körper.
Teil 1 – Frage 6 von 10
Ich nehme feine Nuancen in meiner Umwelt wahr, die andere übersehen.
Teil 1 – Frage 7 von 10
Musik in meinem Leben zu haben bedeutet mir viel.
Teil 1 – Frage 8 von 10
Ich brauche unbedingt Erholung, wenn ich merke, dass mein Nervensystem überreizt ist.
Teil 1 – Frage 9 von 10
Ich vermeide Gewalt in sozialen Medien, so gut ich kann.
Teil 1 – Frage 10 von 10
Starke Sinneseindrücke überfordern mich leicht.
Teil 2 – Frage 1 von 10
Es fällt mir oft schwer, das Thema zu wechseln, wenn ich mich lange mit einer Tätigkeit beschäftigt habe.
Teil 2 – Frage 2 von 10
Wenn ich mich auf eine Tätigkeit konzentriere, bemerke ich oft nicht, dass ich auf die Toilette muss.
Teil 2 – Frage 3 von 10
Wenn ich mich für ein Thema interessiere, lerne ich gern alles, was ich darüber erfahren kann.
Teil 2 – Frage 4 von 10
Ich verliere oft das Zeitgefühl, wenn ich einer Tätigkeit nachgehe, die ich leidenschaftlich gerne mache.
Teil 2 – Frage 5 von 10
Man sagt mir, dass ich auf Dinge fixiert bin.
Teil 2 – Frage 6 von 10
Es fällt mir schwer, mich mit einer Aufgabe zu beschäftigen, die mich nicht interessiert, selbst wenn sie wichtig ist.
Teil 2 – Frage 7 von 10
Ich konzentriere mich oft so sehr auf Aktivitäten, die mich interessieren, dass ich andere Ereignisse gar nicht mehr wahrnehme.
Teil 2 – Frage 8 von 10
Ich interessiere mich in der Regel nur für wenige Themen gleichzeitig.
Teil 2 – Frage 9 von 10
Wenn ich mich auf eine Tätigkeit konzentriere, merke ich oft nicht, dass ich durstig oder hungrig bin.
Teil 2 – Frage 10 von 10
Es ist beunruhigend, wenn ich unerwartet von etwas weggezogen werde, mit dem ich gerade beschäftigt bin.
Teil 3 – Frage 1 von 10
Ich bin oft übermäßig kritisch mit mir selbst.
Teil 3 – Frage 2 von 10
Ich kann mich nur schwer konzentrieren, es sei denn, die Aufgabe interessiert mich wirklich.
Teil 3 – Frage 3 von 10
Ich habe oft Probleme damit, mit einer Aufgabe anzufangen.
Teil 3 – Frage 4 von 10
Ich verliere schnell das Interesse an Dingen.
Teil 3 – Frage 5 von 10
Dinge, die ich sehe oder höre, lenken mich leicht von meiner aktuellen Tätigkeit ab.
Teil 3 – Frage 6 von 10
Es fällt mir schwer, für längere Zeit an einem Ort zu bleiben.
Teil 3 – Frage 7 von 10
Manchmal bin ich so in etwas vertieft, dass ich meine Umgebung nicht wahrnehme, während ich mich in anderen Momenten leicht ablenken lasse.
Teil 3 – Frage 8 von 10
Ich neige dazu, andere beim Sprechen zu unterbrechen.
Teil 3 – Frage 9 von 10
Ich fühle mich oft rastlos, als wäre ich ständig in Bewegung.
Teil 3 – Frage 10 von 10
Es fällt mir schwer, mehrere Dinge gleichzeitig im Auge zu behalten.
Teil 4 – Frage 1 von 10
Manchmal weiß ich nicht, was in mir vorgeht.
Teil 4 – Frage 2 von 10
Oft erkenne ich nicht, wann ich wütend bin.
Teil 4 – Frage 3 von 10
Es ist schwierig für mich zu beschreiben, wie ich anderen gegenüber empfinde.
Teil 4 – Frage 4 von 10
Es fällt mir schwer, die richtigen Worte für meine Gefühle zu finden.
Teil 4 – Frage 5 von 10
Ich habe körperliche Empfindungen, die selbst Ärzte nicht verstehen.
Teil 4 – Frage 6 von 10
Oft ist mir unklar, was ich gerade fühle.
Teil 4 – Frage 7 von 10
Ich bin häufig verwirrt über meine körperlichen Empfindungen.
Teil 4 – Frage 8 von 10
Wenn ich aufgeregt bin, weiß ich oft nicht, ob ich traurig, ängstlich oder wütend bin.
Teil 4 – Frage 9 von 10
Manchmal habe ich Gefühle, die ich nicht richtig einordnen kann.
Teil 4 – Frage 10 von 10
Es fällt mir leicht, meine Gefühle zu beschreiben.
Teil 5 – Frage 1 von 10
Ich spüre meine Emotionen oft körperlich, als hätte ich einen Schlag in die Brust bekommen oder wäre „verwundet“.
Teil 5 – Frage 2 von 10
Ich schäme mich, dass ich meine Emotionen nicht besser unter Kontrolle habe.
Teil 5 – Frage 3 von 10
Ich bin mein schärfster Kritiker.
Teil 5 – Frage 4 von 10
Ich erlebe plötzliche, extreme Traurigkeit, wenn ich denke, dass ich abgelehnt oder kritisiert wurde.
Teil 5 – Frage 5 von 10
Ich vermeide es, neue Leute kennenzulernen oder neue Dinge auszuprobieren, weil meine Angst vor Ablehnung und Kritik so stark ist.
Teil 5 – Frage 6 von 10
In sozialen Situationen fühle ich mich ängstlich, weil ich davon ausgehe, dass mich niemand mag.
Teil 5 – Frage 7 von 10
Ich erlebe plötzliche, intensive Wutausbrüche, wenn meine Gefühle verletzt werden.
Teil 5 – Frage 8 von 10
Man hat mich schon als „überempfindlich“ oder „übertrieben emotional“ bezeichnet, wegen meiner starken emotionalen Reaktionen.
Teil 5 – Frage 9 von 10
Ich gehe engen Freundschaften oder romantischen Beziehungen aus dem Weg, weil ich befürchte, dass andere mich nicht mögen würden, wenn sie mich wirklich kennen.
Teil 5 – Frage 10 von 10
Ich lehne Chancen ab oder vermeide es, neue Projekte zu starten, aus Angst zu scheitern.
Teil 6 – Frage 1 von 10
In Gesprächen achte ich darauf, meinen Gesprächspartnern das zu sagen, was sie hören wollen.
Teil 6 – Frage 2 von 10
Ich mache mir vorab Gedanken zu meinem Sozialverhalten, z.B. wie ich mich verhalten möchte oder worauf ich achten muss.
Teil 6 – Frage 3 von 10
Es fällt mir leicht, ich zu sein und dabei soziale Situationen zu meistern.
Teil 6 – Frage 4 von 10
Ich unterdrücke oft meine natürlichen Reaktionen, um nicht aufzufallen.
Teil 6 – Frage 5 von 10
Ich tue in sozialen Situationen so, als wäre ich normal - fühle mich aber nicht so.
Teil 6 – Frage 6 von 10
Manchmal beobachte ich, wie andere sich geben - und versuche dann, das zu übernehmen.
Teil 6 – Frage 7 von 10
Ich denke immer darüber nach, welchen Eindruck ich auf andere Menschen mache.
Teil 6 – Frage 8 von 10
Ich verstecke manche der Eigenschaften, die mich besonders machen, weil ich Angst vor Ablehnung habe.
Teil 6 – Frage 9 von 10
Ich fühle mich nicht wirklich authentisch in sozialen Situationen.
Teil 6 – Frage 10 von 10
Ich fühle mich frei, ich selbst zu sein, wenn ich mit anderen Menschen zusammen bin.