Finden Sie in fünf Minuten heraus, wie ausgeprägt Ihre Neurodivergenz ist — und was Sie im Alltag die meiste Energie kostet.
Psychologisch geprüft von M.Sc. Psych. Nazim Venutti · Letzte Aktualisierung: September 2026
Der Test ist ein erster Schritt, um den eigenen Neurotyp besser zu verstehen und sowohl Entwicklungspotenziale als auch Herausforderungen zu erkennen.






Viele Erwachsene spüren seit Jahren, dass etwas nicht zu den üblichen Erwartungen passt: Hohe Sensibilität im Alltag, das Gefühl, anders zu fokussieren als andere, intensive Emotionen, wiederkehrende Erschöpfung.
Dieser Test gibt Ihnen eine Orientierungssprache. Er übersetzt Ihre Erlebnisse in nachvollziehbare Dimensionen und zeigt, wo sich Hochsensibilität und Muster, die mit ADHS und Autismus assoziiert sind, überschneiden – und wo sie sich unterscheiden. Das Ergebnis ersetzt keine Diagnose, hilft aber, Ihr Erleben zu sortieren und einen Eindruck über die Grundlagen der eigenen Neurodivergenz zu bekommen.
Neurodivergenz geht mit einer Reihe von körperlichen, psychologischen, aber auch sozioökonomischen Symptomen einher, von denen viele sowohl klinisch als auch subklinisch sein können.
Kieran Rose beschreibt Neurodivergenz als eine Art zu kommunizieren, Informationen zu verarbeiten, wahrzunehmen, sich zu bewegen und mit anderen umzugehen, die in vielerlei Hinsicht von dem abweicht, was als „typisch“ gilt (Rose, 2024). Amy Pearson und Kieran Rose (2021) zeigen, dass Menschen, deren Art zu sein als abweichend markiert wird, Stigma und Ausgrenzung erleben, und dass Maskieren eine naheliegende Antwort darauf ist.
In diesem Verständnis produziert Neurodivergenz selbst, im Vakuum, keine Symptome. Unserer Erfahrung nach können Menschen mit sehr ähnlicher Veranlagung ganz unterschiedliche Symptome haben.
Die Symptome entstehen aus unserer Sicht vor allem durch die negativen und invalidierenden Botschaften, die neurodivergente Menschen von Kindheit an erfahren. Der amerikanische ADHS-Experte William Dodson schätzt, dass ein Kind mit ADHS bis zum zehnten Lebensjahr rund 20.000 korrigierende oder negative Rückmeldungen mehr erhält als Gleichaltrige – von Eltern, Lehrern, Familienangehörigen und Freunden.
Diese negativen Botschaften können vielseitig verarbeitet werden. Sie können dazu führen, dass die eigene innere Welt verlassen wird (eine Art „tuning out“, was mit ADHS assoziiert sein kann), oder dass sich die Person in die eigene innere Welt zurückzieht (eine Art „tuning away“, typischerweise mit Autismus assoziiert). Beide Strategien schließen sich nicht aus. Menschen, die zwischen beiden Bewältigungsstrategien wechseln, bezeichnen sich auch häufig als AuDHD (eine Wortverbindung aus Autism and ADHD).
Das wohl größte Symptom von Neurodivergenz ist allerdings eines, das unsichtbar bleibt: das Maskieren. Maskieren beschreibt eine unbewusste Reaktion auf wiederholte Entwertung und Diskriminierung der dem Nervensystem ursprünglichen Art des Lernens, Fühlens, Denkens und Erlebens. Das Nervensystem versucht, diese negativen Botschaften und die dadurch verbundene Gefahr zu vermeiden, indem es sein Bestes tut, neurotypisch zu wirken.
Das Maskieren macht eine Diagnose und das Erkennen der Symptome bei Neurodivergenz so schwer. Es gibt aber Fragebögen, die das Maskieren selbst erfassen, etwa den CAT-Q (Hull u. a., 2019). Auch unser Test erfasst neben den mit ADHS und Autismus assoziierten Skalen das Camouflagieren als eigene Skala.
Das Maskieren selbst kann langfristig auch zu Symptomen führen, die, wenn sie unentdeckt bleiben und nicht adressiert werden, verheerende Folgen für die Person haben können. Zu den Symptomen zählen:
Die eigene Neurodivergenz zu verstehen ist also wichtig, wenn solche Beschwerden vorliegen.
Die meisten Menschen, die auf das Thema Neurodiversität und Neurodivergenz stoßen, fragen sich: Bin ich neurodivergent? Oft gehen dieser Frage Inhalte auf sozialen Medien, in Zeitschriften oder auch den Nachrichten voraus. Die Hoffnung ist groß, dass die Erkenntnis, neurodivergent zu sein, zu einer Klarheit darüber führt, wie bestimmte Symptome im Leben, wie z. B. Erschöpfung oder Konzentrationsschwierigkeiten, zustande kommen.
Neurodivergenz ist in der Tat echt und auch messbar.
Zum Beantworten der Frage ist keine Diagnose notwendig. Ein Arzt oder Psychotherapeut entscheidet nicht, ob Sie neurodivergent sind. ADHS, Autismus oder Tourette sind drei Beispiele von Neurodivergenz, die diagnostiziert werden, doch es gibt auch subklinische Ausprägungen oder andere Formen von Neurodivergenz, die wir nicht diagnostizieren können.
Medizinische und psychotherapeutische Diagnosen beruhen nämlich auf körperlichen und psychischen Erkrankungen – und Neurodivergenz ist an und für sich erst einmal keine Störung oder Erkrankung.
Ein direkter Weg, der Frage „Bin ich neurodivergent?“ nachzugehen, ist unser kostenloser Selbsttest für Neurodivergenz, das Zensitively Neurodivergenz-Inventar (ZNI). Er wurde genau zu diesem Zweck entwickelt und über Jahre verfeinert. Er wurde bereits über 150.000 Mal auf der ganzen Welt ausgefüllt, in sieben Sprachen; seine Gütekriterien sind veröffentlicht.
Der Test erfasst sieben Skalen, darunter Hochsensibilität und Skalen, die mit ADHS und Autismus assoziiert sind, und hilft dabei, der Frage nach der eigenen Neurodivergenz nachzugehen.
Das Zensitively Neurodivergenz-Inventar (ZNI) misst mit 60 Aussagen sieben Skalen: Hochsensibilität, Monotropismus, Kinetisch-kognitiver Lernstil, Alexithymie, Emotionale Überwältigung (assoziiert mit RSD), Camouflagieren und Selbstkritik. Daraus berechnet das Ergebnisdokument Ihr Neuroprofil: den Neurodivergenz-Score, das Belastungsprofil und die weiteren Darstellungen.
Verglichen werden Ihre Werte mit denen vieler Erwachsener, die das ZNI aus eigenem Antrieb ausgefüllt haben. Alle Zahlen stehen in der Technischen Dokumentation des ZNI.
Menschen, die das Inventar ausfüllen, erhalten einen umfassenden Blick auf verschiedene Aspekte ihres Erlebens und können Symptome und Erfahrungen besser einordnen.
Gerade wenn die Vermutung besteht, dass mehrere Bereiche von Neurodivergenz gleichzeitig vorliegen könnten, ist der Vorteil eines Tests, der diese erfasst, noch größer und nicht abbildbar über Einzeltests.
Es ist also nicht empfehlenswert, einzelne Tests für ADHS, Autismus usw. zusammenzunehmen und innerlich zu „addieren“. Denn die Gesamterfahrung ist mehr als die Summe der Einzelteile.
Das ZNI ist keine Diagnose, stellt keine Krankheit oder Störung fest und gibt keinen Therapieplan vor. Es ist neuroaffirmierend: Der Neurodivergenz-Score misst nicht, wie anders ein Mensch ist, sondern wie weit das eigene Erleben durch Neuronormativität diskriminiert wird.
Der Test wurde vom klinischen Psychologen Nazim Venutti 2017 entwickelt und seitdem mit statistischen Verfahren bei Zensitively überarbeitet und verfeinert. Venutti ist selbst neurodivergent und hat seine 14-jährige klinische Expertise in die Entwicklung eingebracht.
Dieser Neurodiversität-Test gibt Ihnen einen soliden ersten Eindruck über Ihre Neurodivergenz, einschließlich der Skalen Monotropismus und Camouflagieren, die mit Autismus (auch Autismus-Spektrum, Autismus-Spektrum-Störung oder Asperger genannt) assoziiert sind. Mehr Hintergrund zu Autismus finden Sie auf der Seite zu unserem Autismus-Test für Erwachsene. Ein wissenschaftlich orientierter Blick auf diese Muster kann helfen, eine nicht-pathologisierende (also nicht als Defizit betrachtende) Sicht auf sich selbst zu bekommen und sich besser zu verstehen.
Ihr Testergebnis zeigt Ihnen Ihre Werte auf den Skalen des ZNI, darunter Monotropismus und Camouflagieren, die mit Autismus assoziiert sind. Ein Wert sagt nichts darüber, ob eine Diagnose zutreffen würde. Hohe Werte weisen auf Bereiche hin, die Sie weiter erkunden könnten. Das Autismus-Spektrum ist vielfältig – von subtilen Besonderheiten bis zu deutlichen Unterschieden im Erleben und Verhalten. Sie können das Ergebnis als Ausgangspunkt für weitere Selbstreflexion und persönliche Entwicklung nutzen.
Dieser Neurodiversitätstest erfasst auch den Kinetisch-kognitiven Lernstil, der mit ADHS assoziiert ist, und Emotionale Überwältigung, die mit RSD (Rejection Sensitive Dysphoria) assoziiert ist. Mehr Hintergrund zu ADHS finden Sie auf der Seite zu unserem ADHS-Test für Erwachsene.
ADHS-Muster stehen selten für sich allein. Das gesamte Neuroprofil stellt Ihren Wert auf der Skala Kinetisch-kognitiver Lernstil neben Hochsensibilität, Alexithymie oder Camouflagieren und kann Ihnen so helfen, eigene Erklärungen für Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit oder Ablenkbarkeit zu finden. Der Begriff „ADHS“ beschreibt Symptome; mehr zu den Hintergründen lesen Sie auf der Seite zum → ADHS-Test für Erwachsene
Hochsensibilität (HSP - Highly Sensitive Person) betrifft nach Schätzung von Elaine Aron etwa 15 bis 20 % der Bevölkerung und ist unserer Ansicht nach möglicherweise die grundlegende Eigenschaft hinter vielen Mustern, die mit ADHS und Autismus assoziiert sind. Ein Neurodiversität-Test kann Aufschluss darüber geben, wie ausgeprägt Ihre Hochsensibilität ist und vor allem auch, wie Sie mit ihr umgehen. Mehr Hintergrund dazu bietet die Seite zum Hochsensibilität Test. Erfahrungsgemäß macht genau das den größten Unterschied, wenn es um Ausprägungen wie ADHS, Autismus, RSD und Alexithymie geht.
Neurodivergenz bei Frauen ist ein zunehmend wichtiges Thema. Nach unserer Erfahrung sind die meisten Menschen, die sich für Neurodivergenz interessieren, Frauen.
Doch die Diagnosekriterien für viele Bereiche der Neurodivergenz haben noch immer Männer und die typische Ausprägung bei Männern als Referenz.
Das führt historisch gesehen zu einer Unterdiagnose bei Frauen, vor allem im Kindesalter, oder auch zu Fehldiagnosen, die verheerende Auswirkungen haben können.
Ein einfaches Beispiel dafür sind Spezialinteressen. Während Modelleisenbahnen oder das Sammeln und Kategorisieren von Objekten als Spezialinteressen erkannt wurden, hat man jahrzehntelang für Frauen typische Spezialinteressen übersehen. Dazu zählen zum Beispiel Tiere wie Hunde oder Pferde.
Ein weiteres Beispiel ist das Maskieren. Autistische Frauen maskieren im Durchschnitt stärker als autistische Männer (Hull u. a., 2020). Dadurch steigt auch die Wichtigkeit, das Maskieren in Tests eigens zu erfassen und Fragen (Items) so zu formulieren, dass sie auch die Wahrnehmung von Frauen abbilden.
Unser Test fragt nicht nach dem Geschlecht. Seine Aussagen fragen danach, wie Sie selbst Ihr Wahrnehmen, Fokussieren und Reagieren erleben, nicht danach, wie es von außen aussieht. Wie sich ADHS und Autismus bei Frauen häufig zeigen, lesen Sie auf den Seiten zum ADHS-Test und zum Autismus-Test.
Für eine offizielle Autismus-Diagnose wenden Sie sich an: Psychiatrische Praxen mit Schwerpunkt Autismus-Spektrum-Störungen, Autismus-Ambulanzen an Universitätskliniken, oder spezialisierte psychotherapeutische Praxen. Der Ablauf umfasst meist mehrere Termine mit Gesprächen, Tests und Fremdanamnese. Rechnen Sie mit Wartezeiten von mehreren Monaten. Nutzen Sie die Zeit für Selbstreflexion mit unserem Test. Überlegen Sie auch, was Sie mit einer Diagnose erreichen wollen: Man sagt nicht umsonst, „kennst du einen Autisten, kennst du einen Autisten“ - autistische Menschen sind alle sehr unterschiedlich.

ist Klinischer Psychologe und Gründer von Zensitively. Er hat sich auf Neurodiversität spezialisiert – insbesondere ADHS, Autismus und Hochsensibilität – und das Zensitively Neurodivergenz-Inventar (ZNI) entwickelt, dessen Gütekriterien in einer technischen Dokumentation veröffentlicht sind. Als selbst neurodivergenter Mensch verbindet er klinische Expertise mit einer Perspektive aus Innen heraus. Mehr über den Autor
Neurodivergenz ist keine Diagnose, und niemand muss sie amtlich feststellen. Kieran Rose beschreibt Neurodivergenz als eine Art zu kommunizieren, Informationen zu verarbeiten, wahrzunehmen, sich zu bewegen und mit anderen umzugehen, die in vielerlei Hinsicht von dem abweicht, was als „typisch“ gilt (Rose 2024). Manche Formen werden diagnostiziert, etwa ADHS oder Autismus; viele Menschen verstehen sich auch ohne Diagnose als neurodivergent.
Ein Weg, der Frage nachzugehen, ist ein psychometrischer Fragebogen. Das Zensitively Neurodivergenz-Inventar (ZNI) beschreibt mit 60 Aussagen sieben Skalen, darunter Hochsensibilität und Skalen, die mit ADHS und Autismus assoziiert sind. Die Skalen messen zuverlässig und bleiben über Wochen stabil.
Der Neurodivergenz-Score des ZNI misst nicht, wie anders ein Mensch ist, sondern wie weit das eigene Erleben durch Neuronormativität diskriminiert wird: was Sie nach eigener Angabe für Ihr Erleben zahlen. Eine Diagnose stellt das ZNI nicht, und es ersetzt keine Abklärung.
Neurodivergent ist ein Sammelbegriff aus der Neurodiversitätsbewegung, keine medizinische Kategorie. Häufig genannt werden Autismus, ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie, Dyspraxie und das Tourette-Syndrom. Die Definition von Kieran Rose ist weiter gefasst: Sie beschreibt jede Art zu kommunizieren, zu verarbeiten, wahrzunehmen und sich zu bewegen, die deutlich von dem abweicht, was als „typisch“ gilt (Rose 2024). Ob Hochsensibilität dazugehört, wird unterschiedlich gesehen; das ZNI erfasst sie als eigene Skala.
Im einzelnen Menschen kommen diese Bereiche oft nicht getrennt vor. In den Daten des ZNI hängen alle sieben Skalen stark miteinander zusammen: Muster, die mit ADHS, Autismus, Hochsensibilität oder Alexithymie assoziiert sind, zeigen sich in denselben Antworten.
Einen Test, der Neurodivergenz diagnostiziert, gibt es nicht, weil Neurodivergenz keine Diagnose ist. Es gibt aber etablierte Fragebögen für einzelne Bereiche, etwa den ASRS für Merkmale von ADHS, den AQ und den RAADS-R für autistische Merkmale, die Highly Sensitive Person Scale für Hochsensibilität, die TAS-20 für Alexithymie und den CAT-Q für Camouflaging.
Das Zensitively Neurodivergenz-Inventar (ZNI) fragt diese Bereiche in einem Durchgang ab: 60 Aussagen, sieben Skalen, etwa 5 Minuten, kostenlos. Fünf seiner Skalen stimmen eng mit den etablierten Fragebögen überein. Das Ergebnis zeigt alle Skalen nebeneinander, als Profil eines Menschen.
Der Test dauert etwa 5 Minuten. Er besteht aus mehreren kurzen Fragen, die Sie intuitiv beantworten können — es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.
Direkt nach Abschluss erhalten Sie Ihr persönliches Neuroprofil mit einer detaillierten Auswertung über verschiedene Dimensionen der Neurodiversität.
Ja, der Test ist vollständig kostenlos. Sie benötigen lediglich eine E-Mail-Adresse, an die wir Ihnen einen sechsstelligen Code schicken. Nach der Eingabe sehen Sie sofort Ihr Ergebnis.
Es gibt keine versteckten Kosten und keine Verpflichtung. Optionale Zusatzangebote wie das Vollständige Neuroprofil oder das E-Book werden Ihnen nach der Auswertung vorgestellt, sind aber nicht Voraussetzung für die Nutzung des Tests.
Nein, dieser Test stellt keine Diagnose. Er beantwortet eine andere Frage: wie Sie wahrnehmen, fokussieren und reagieren, und was Sie das im Alltag kostet.
Was der Test bietet, ist eine wissenschaftlich orientierte Selbsteinschätzung. Er zeigt Tendenzen und Muster auf, die Ihnen helfen können, Ihr eigenes Nervensystem besser zu verstehen — und dient vielen Menschen als wertvoller Ausgangspunkt für weitere Selbstreflexion oder ein Gespräch mit Fachleuten.
Ja, Ihre Daten werden vollständig vertraulich behandelt und nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geschützt. Ihre Antworten und Ergebnisse werden verschlüsselt gespeichert und niemals an Dritte verkauft oder weitergegeben.
Viele Muster, die mit ADHS, Autismus oder Hochsensibilität assoziiert werden, überschneiden sich erheblich. Ein isolierter Test für nur eine Dimension kann dieses Gesamtbild nicht zeigen.
Unser Test erfasst sieben Skalen gleichzeitig — darunter auch Alexithymie und Emotionale Überwältigung, die mit RSD (Rejection Sensitive Dysphoria) assoziiert ist. Beide prägen das tägliche Erleben vieler Menschen, werden in anderen Tests aber oft nicht berücksichtigt.
So erhalten Sie ein ganzheitliches Bild Ihres Nervensystems, statt nur einen Ausschnitt. Dieser breitere Blick hilft Ihnen, sich selbst besser zu verstehen — unabhängig davon, ob eine einzelne Diagnose zutrifft oder nicht.
Das Zensitively Neurodivergenz-Inventar (ZNI) ist ein eigener Fragebogen mit 60 Aussagen und sieben Skalen. Fünf der Skalen wurden an etablierten Fragebögen aus der Forschung geprüft (HSPS, Monotropism Questionnaire, CAARS, TAS-20, CAT-Q) und stimmen eng mit ihnen überein. Die Ergebnisse sind stabil, auch wenn der Test Wochen später wiederholt wird.
Verglichen werden Ihre Werte mit denen vieler Erwachsener, die das ZNI aus eigenem Antrieb ausgefüllt haben. Insgesamt wurde es bereits über 155.000 Mal beantwortet, in sieben Sprachen. Der Test wurde auch an Menschen mit Diagnose geprüft. Wer eine ADHS-Diagnose, eine Autismus-Diagnose oder beide hat, schneidet deutlich höher ab als Menschen ohne Diagnose. Was dieser Test zeigt, entspricht dem, was Fachleute diagnostizieren. Alle Zahlen, Stichproben und Grenzen stehen in der technischen Dokumentation (Version 1.1, September 2026).
Der Neurodiversität-Test erfasst Ihre Selbstwahrnehmung auf den sieben Skalen des Zensitively Neurodivergenz-Inventars (ZNI): Hochsensibilität, Monotropismus, Kinetisch-kognitiver Lernstil, Alexithymie, Emotionale Überwältigung (assoziiert mit RSD), Camouflagieren und Selbstkritik.
Anders als Tests, die nur in eine Richtung schauen, erfasst unser Test gleichzeitig Hochsensibilität, Skalen, die mit Autismus und ADHS assoziiert sind, und verwandte Bereiche wie Alexithymie und Emotionale Überwältigung. So erhalten Sie ein umfassendes Bild Ihres Neuroprofils.
Nach Abschluss des Tests erhalten Sie Ihr persönliches Neuroprofil — eine detaillierte Auswertung, die zeigt, wie stark verschiedene neurodivergente Dimensionen bei Ihnen ausgeprägt sind. Die Ergebnisse werden visuell aufbereitet und verständlich erklärt.
Ihr Neuroprofil zeigt Ihnen Tendenzen und Muster auf — keine Diagnose, sondern eine Einladung, Ihr eigenes Nervensystem besser kennenzulernen. Viele Menschen berichten, dass diese Einordnung ihnen hilft, jahrelange Muster endlich zu verstehen.
Mit Menschen, die das ZNI aus eigenem Anlass gesucht haben, nicht mit der Allgemeinbevölkerung.